Sportprojekt gegen soziale und gesundheitliche Benachteiligung

Der Verein für Jugendhilfe e.V. Bamberg existiert seit 1985 und ist als freier Träger der Jugendhilfe in Bamberg als gemeinnützig anerkannt. Der Tätigkeitsbereich des Vereins umfasst ambulante Hilfen für Jugendliche/Heranwachsende nach dem Jugendgerichtsgesetz (JGG), die Erstellung und Erprobung neuer Konzepte zur Gewaltprävention und Führung einer Wohngruppe für wohnungslose junge Menschen.

Warum ReStart?

– die Idee dahinter –

Im Rahmen unserer pädagogischen Arbeit müssen wir immer wieder feststellen, dass die Chancen auf ein gesundes Aufwachsen ungleich verteilt sind. Besonders häufig kommt es zu Entbehrungen, wenn die Eltern arbeitslos oder alleinerziehend sind, einen niedrigen Bildungsabschluss haben oder die Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund kommen. Um dieser Benachteiligung entgegen wirken zu können, haben wir das Sportprojekt „ReStart“ ins Leben gerufen.

Sport ist wert(e)voll!

Neben den allgemein bekannten positiven Auswirkungen von sportlichen Aktivitäten auf die Gesundheit möchten wir Sport als Medium zum intensiveren Zugang zu unseren Klienten nutzen. Bei entsprechender Ausrichtung des sportlichen Angebotes fördert der Sport das Selbstwertgefühl, die Entfaltung der Persönlichkeit, das Erfahren von Grenzen, den Aufbau positiver sozialer Beziehungen, die Zuverlässigkeit und damit verbunden soziale Werte wie Vertrauen, Kooperationsbereitschaft und soziale Gleichstellung.

Wem tut ReStart gut?

Mit unserem Sportprojekt „ReStart“ bieten wir allen interessierten Jugendlichen und Heranwachsenden unserer Einrichtung oder aus Einrichtungen unserer Kooperationspartner, die Möglichkeit, in Begleitung eines Studenten der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, regelmäßig in einem ausgewählten Fitnessstudio zu trainieren.

Somit bekommen die Jugendlichen den Zugang zum begehrten, kostenlosen Training im Fitnesscenter, eignen sich spielerisch Schlüsselqualifikationen an und können außerhalb jeglichen Zwangskontextes frei kommunizieren.

Die Studenten können als angehende Pädagogen im Rahmen ihres Pflichtpraktikums im Umfang von 240 Stunden studienbegleitend und unter stetiger Anleitung durch Übernahme einer Patenschaft für jeweils einen Jugendlichen weitgehend selbstständig in einer „Face-to-Face Arbeit“ üben und praktische Erfahrungen sammeln.

Diese intensive Erfahrung eröffnet uns, den Mitarbeitern der Einrichtung, im Rahmen unseres pädagogischen Auftrags neue Perspektiven, Themen und Zugangswege und wir profitieren von den Synergieeffekten, die durch gemeinsames Trainieren auf gleicher Augenhöhe entstehen. Durch diese Art der Kommunikation gelingt es uns im Rahmen unserer Tätigkeit eher schwer erreichbare Jugendliche zu erreichen.

 
Ermöglicht durch den Verein für Jugendhilfe Bamberg e.V. mit freundlicher Unterstützung des Rotary Clubs Bamberg-Domreiter

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